Wo stehst du heute? Eine Bestandsaufnahme mit dem eigenen Ich

Der erfolgreiche Nachbar mit den ständig neuen Geschäftsideen, die steile Karriereleiter des besten Freundes und dann kommt auch noch ein eigener Rückschlag im Job dazu: Wir neigen dazu, gern nach links und rechts zu schauen. Dabei fallen uns selten die Dinge auf, die unser Leben besonders machen. Vielmehr konzentrieren wir uns auf Dinge, die wir nicht haben. Wieso? Weil eine Gesellschaft, in der Materialismus an der Tagesordnung steht, eben immer auch gern Wertungen vornimmt. Daher entspricht das eigene Familienglück und der sichere Job selten den eigenen Ansprüchen. Wie wäre es daher zur Abwechslung einmal mit einer eigenen Bestandsaufnahme – ganz unabhängig von dem Leben der Anderen?

Es ist gar nicht so schwer, wie du denkst. Die simple und effektive Formel lautet: Sei keine Kopie – Sei dein Original! Wenn du am Morgen aufwachst und am Frühstückstisch sitzt, beobachte deine Umgebung und zähle alle positiven Dinge auf, die dich umgeben. Deine Familie, das Glück, ein Dach über dem Kopf zu haben, die frischen Croissants vom Lieblingsbäcker und die Sonne, die direkt durch das Küchenfenster scheint. Es gibt so viele Dinge, die dein Leben wertvoll und einzigartig machen.

Deine eigene Bestandaufnahme liefert dir einen wertvollen Blick auf dein aktuelles Leben und all das, was du bereits erreicht hast. Manchmal lohnt es sich auch, eine Liste zu machen. Nimm dir zehn Minuten Zeit und schreibe die Dinge in deinem Leben auf, für die du dankbar bist. Anschließend überprüfst du, in welchen dieser Punkte du noch weiter wachsen möchtest. Stell dir die Frage: Wo willst du hin? Wichtig dabei: Es geht ganz allein um dich und nicht darum, was vielleicht andere Menschen in deiner Umgebung erreicht haben. Es geht um deine Ziele und dein Glück.

Um die positiven Aspekte in deinem Leben herauszustellen, bieten sich Rituale an. Versuche zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafen drei Dinge zu finden, die dich tagsüber begeistert haben und für die du dankbar bist. Mach dir klar, dass andere Menschen in deiner Umgebung nicht das Glück hatten, diese Erfahrung zu machen.

Der Hauptgrund dafür, dass Menschen unglücklich sind, ist Neid. Wir vergleichen uns tagtäglich mit anderen und kämpfen dabei unwissentlich an verlorener Front. Es gibt nämlich immer jemanden, der etwas besser kann und andere Ansätze sowie innovative Ideen hat. Wenn du den Fehler machst, der Beste von allen sein zu wollen, kannst du nur verlieren. Versuche stattdessen, die beste Version von dir selbst zu sein. Sei ein Original! Oft hast du zudem falsche Illusionen von dem Leben deiner Nachbarn oder Freunde. Du siehst nur die Fassade und kennst die Umstände nicht. Du neigst dazu, das Leben der Anderen zu romantisieren und auf eine perfekte Ebene zu heben, obwohl das nicht der Realität entspricht. Verschwende also keine Zeit damit, Neid für eine Traumwelt zu entwickeln. Konzentriere dich auf deine eigenen Projekte und auf deine Ziele. Wenn du es schaffst, dabei nicht nach links oder rechts zu schauen, kommt der Erfolg von ganz allein.

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